Das Herver Land, Land der Apfel- und Birnbäume
Eingebettet zwischen Lüttich, Aachen und Maastricht erstreckt sich das Herver Land mit seinen grünen Hügeln über kaum ein paar Hundert Quadratkilometer. Genau hier, in einem milden und feuchten Mikroklima, wachsen seit Jahrhunderten die Apfel- und Birnbäume, die den kulinarischen Ruf der Region ausmachen.
Unsere Früchte kommen nicht von weit her: Fast alles wird in einem Umkreis von fünfzig Kilometern um die Sirupmacherei von Aubel angebaut. Von Battice über Thimister und Aubel selbst bis nach Sint-Truiden liefern die familieneigenen Obstgärten jedes Jahr die Äpfel und Birnen, aus denen Le Vrai Sirop de Liège® hergestellt wird.
Eine lange Kette des Vertrauens mit unseren Baumschulbesitzern
Die Zusammenarbeit mit lokalen Produzenten ist nicht nur eine Frage der geografischen Nähe: Sie ist auch eine Geschichte der Verbundenheit. Einige Familien beliefern die Sirupmanufaktur bereits seit mehreren Generationen. Die Körbe füllen sich im September und Oktober im Rhythmus der Ernte und kommen noch lauwarm vom Obstgarten in unseren Kesseln an.
Dieser kurze Transportweg bietet einen doppelten Vorteil. Er garantiert die Frische der Früchte – und damit die Qualität des Sirups. Zudem unterstützt er eine lokale Agrarwirtschaft, deren Obstgärten, insbesondere die Hochstammobstgärten, eine wichtige ökologische Rolle spielen: Sie sind ein Zufluchtsort für Bienen, Vögel und die alten Bäume, die noch heute die Heckenlandschaft des Herver Landes prägen. Durch die Unterstützung dieser Obstgärten hilft die Sirupmacherei Saison für Saison, ein lebendiges Erbe zu bewahren.
Sorten, die nach Geschmack ausgewählt wurden, nicht nach Ertrag
Nicht alle Apfelsorten eignen sich für Sirup: Man benötigt süße, aromatische Früchte mit festem Fruchtfleisch und einem hohen Pektingehalt – jener natürlichen Faser, die dem Sirup ohne Zusatz von Geliermitteln seine dicke Konsistenz verleiht. Unsere Obstbauern wählen ihre Sorten im Laufe der Jahreszeiten aus und mischen dabei Tischäpfel und alte Kochapfelsorten, um jedes Jahr die Mischung zusammenzustellen, die die aromatische Handschrift des Sirups ausmacht.